Ein Kind des Ruhrgebiets

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Meine Geschichte beginnt in Lünen

Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets, in Lünen geboren und aufgewachsen. Kein Ort und keine Menschen haben mich so geprägt wie meine Heimat und meine Mitbürgerinnen und Mitbürger. Und das prägt mein Denken und Handeln. Deshalb möchte ich mich und mein Leben in meiner Heimat an dieser Stelle kurz vorstellen.

Am 7. Januar 1961 bin ich mitten in Lünen in der Friedrichstraße geboren. In Lünen bin ich aufgewachsen, zur Schule gegangen und hier habe auch meine Ausbildung absolviert. Bis heute bin ich meiner Heimatstadt treu geblieben und wohne mit meiner Familie nun in Lünen-Niederaden.

Vom Wohnungswirt zum Gewerkschafter

Nach der Mittleren Reife an der Städtischen Realschule Lünen-Brambauer machte ich von 1977 bis 1980 bei der Lüner Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft eine Ausbildung zum Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Während meiner anschließenden Tätigkeit bei der DOGEWO in Dortmund habe ich mich zum Wohnungsfachwirt weitergebildet.

Neben meiner wohnungswirtschaftlichen Tätigkeit galt der Schwerpunkt meiner Arbeit schon immer den Arbeitnehmerinteressen. So war ich ehrenamtlich in der Gewerkschaft ÖTV aktiv, die mich im Jahre 1992 für ein Aufbauprojekt in den damals fünf „Neuen Ländern“ gewinnen konnte. Dieses halbe Jahr prägte meinen weiteren beruflichen Werdegang.

Als Gewerkschaftssekretär übte ich erstmals eine hauptamtliche Tätigkeit bei der ÖTV aus: zunächst für drei Jahre im Büro des Hauptvorstandes in Berlin – die Zeit der „Aufbauarbeit“ – danach in der Kreisverwaltung in Unna.

Erste Schritte in der Kommunalpolitik

Politik hat mich schon in der Schule interessiert. Durch mein Engagement als Klassensprecher und dann als Schülersprecher fühlte ich mich angesprochen, mich für andere stark zu machen. Mein persönlicher Einsatz etwas zu bewegen, prägte mich politisch enorm, sodass ich mit 16 Jahren in die SPD eintrat.

Meine Parteizugehörigkeit wurde auch durch den Bundestagswahlkampf von 1976 geprägt. In Essen hatte ich meinen ersten und einzigen persönlichen Kontakt mit Willy Brandt – für mich ein überwältigendes Ereignis, denn er war damals schon für mich einer der „Größten“.

Vom ersten Tag an war ich im Ortsverein aktiv tätig: Hauskassierungen, Plakate kleben, Zeitungen austeilen und Vorstandsarbeit in verschiedensten Funktionen. Viele Jahre habe ich engagiert bei den Jusos mitgemacht. Als sachkundiger Bürger der Stadt Lünen habe ich meine ersten kommunalpolitischen Erfahrungen sammeln können. Im Planungsausschuss konnte ich erstmals direkt mit entscheiden.

Vom Abgeordneten zum Minister

Am 14. Mai 2000 kandidierte ich erstmals für den Landtag in Lünen und Selm und konnte diesen Wahlkreis direkt gewinnen. Seit dem haben mich die Bürgerinnen und Bürger von Lünen, Selm und Werne vier weitere Male direkt in den Landtag gewählt. Danke für Ihr Vertrauen! Derzeit bin ich Vorsitzender des Ausschusses für Haushaltskontrolle sowie ordentliches Mitglied im Sportausschuss.

Im Herbst 2015 hat mich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in ihr Kabinett gerufen. Am 1. Oktober 2015 wurde ich offiziell zum Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt, ein Job, bei dem ich mit Herzblut dabei war. Meine Amtszeit endete im Juni 2017.

Im Laufe meiner langjährigen beruflichen, politischen und ehrenamtlichen Arbeit habe ich zahlreiche Netzwerke erarbeitet. Diese möchte ich auch künftig für Lünen, Selm und Werne nutzen.

Engagiert für Lünen, Selm und Werne

Bei meiner vielfältigen Arbeit für unsere Stadt dürfen aber auch das ehrenamtliche Engagement und meine Hobbies nicht zu kurz kommen. Ich bin aktiv im Männergesangsverein, im Schützenverein und vielen weiteren Vereinen. Ich koordiniere seit einigen Jahren den Lüner Aktionskreis gegen Rechtsextremismus und bin Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Lünen-Bartin. Der Vorsitz bei den Fußballern des BV Brambauer-Lünen e.V. war für mich lange Zeit Hobby und Verpflichtung zugleich, um im Ehrenamt aktiv zu sein und entsprechend auch mitreden zu können.

Durch meine vielseitige ehrenamtliche Arbeit weiß ich, wie wichtig es ist, einfach mal danke zu sagen. Das Engagement bedarf auch darüber hinaus einer weitgehenden Unterstützung.

Engagement für mehr als 135.000 Menschen in Lünen, Werne, Selm. 

135.000

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